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Junge Union-Vizechef tritt ab - Teilnahme an “kriegsverherrlichenden studiVZ-Gruppen”

Montag, 16. Juni 2008

Gewaltverherrlichende Gruppen in studiVZ

Wie hr-online.de berichtet, hat der Vizechef der hessischen Jungen Union sein Amt aufgegeben. Zur offiziellen Begründung heißt es:

Die öffentliche Diskussion über meine Teilnahme an Gruppen des Internet-Portals StudiVZ ist die Ursache für meinen Schritt.

Bereits am 22.05. wurde Müller als Geschäftsführer des CDU-Kreisverbandes Schwalm-Eder-Kreis entlassen. Müller hat wohl ohne lange darüber nachzudenken bei Gruppen auf “Beitreten” geklickt, die er besser hätte meiden sollen — so zumindest die öffentlichen Aussagen sowohl zu seinem Raussschmiß als Geschäftsführer Kreisverbandes Schwalm-Eder als auch zu seinem Rücktritt bei der JU.

Update (16.06.2008): Bereits im April machte ein Junge Union-Kader negavtiv aus sich aufmerksam. Der Nord-Hamburger Junge Union-Chef Alexander Weiß ist anscheinend nicht nur den falschen Gruppen in studiVZ beigetreten, sondern hat sie angeblich gegründet, so die Welt:

Gegen den Kreischef der Jungen Union (JU) in Hamburg-Nord Alexander Weiß wird wegen Beleidigung ermittelt. Das bestätigt Oberstaatsanwalt Rüdiger Bagger. Laut „Bild“-Zeitung soll der 22-jährige CDU-Nachwuchspolitiker und Jurastudent im ersten Semester eine südländisch aussehende Kommilitonin als „Niggerschlampe“ beschimpft und mit Bierdeckeln geworfen haben. Außerdem soll er mit einem befreundeten Kursleiter gehetzt haben: „Nicht-Arier“ seien „eine Schande für das Juristentum“.


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